• KidoCup-2010

    452  848x360 kido cup KidoCup 2010

    Vom 21. bis 23. Mai 2010 fand in Schwalmtal-Waldniel der diesjährige, bundesweit ausgetragene KidoCup (Kinderdorf-Cup) statt. Zusammen mit meinem Sohn Nils habe ich als Sponsor alle 3 Tage darüber eine umfassende Fotodokumentation erstellt.

    Der Kinderdorf-Cup ist vor 10 Jahren aus einem Kernproblem der Kinderdörfer heraus entstanden, nämlich dass Kinderdorfkinder erfahren sollen, dass sie nicht allein sind und es viele andere Kinder und Jugendliche gibt, die ein ähnliches Schicksal aufweisen.

    Kinderdorfkinder haben zwar Eltern, diese stehen jedoch weder in der Art zur Verfügung, wie Kinder sich das wünschen, noch sind sie in der Lage, ihre Kinder angemessen und ausreichend zu betreuen, zu versorgen und zu fördern.

    Während der 3 Tage KidoCup werden als zentrale Turniere das Fußballturnier, das Streetballturnier und der Großkickerwettbewerb ausgetragen.

    Am Freitag Abend reisten etwa 300 erwartungsvolle Teilnehmer aus 17 Kinderdörfern an. Der Abend begann mit Life-Musik der Kinderdorf-eigenen Bands „Dark Dream“ und „La Taste“, die für ordentlich Stimmung sorgten. Alle Kinderdörfer nutzen auf der Bühne ausgiebig die Gelegenheit sich vorzustellen, begleitet von einem unterhaltsamen Ratespiel. Es war ein Abend in bester Stimmung und mit viel gemeinsamen Spaß.

    Der Samstag stand bei strahlendem Sonnenschein ganz im Zeichen des Fußballturniers. Erst abends wurde der Großkickerwettbewerb ausgetragen. Parallel dazu füllte sich das Festzelt mit Karaoke und Disco. Trotz eines sportlich anstrengenden Tages kam super Partystimmung auf. Ausgelassner Tanz und Gesang rundeten so den Tag ab.

    Sonntag zeigten die Kinder dann beim Streetballturnier im Kinderdorf noch mal einen starken Kampf- und Siegeswillen. Höhepunkt des Tages und der Stimmung waren natürlich die Pokalüberreichungen, die vom Borussen-Maskottchen Jünter begleitet wurden. Für ein musikalisches Intermezzo sorgte die Samba-Band Choko Branco und mit einem Feuerwerk endete dieses großartige, stimmungsvolle Fest.

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  • Modeshooting

    Modeshooting im Alten Hallenbad Friedberg.

    453  848x360 mode hallenbad Modeshooting Im März, als es noch so richtig kalt war, sind wir für einen Tag in das innen noch kältere alte Hallenbad in Friedberg gezogen, um für Susanne Spitz MassDesign aus Erlangen eine Modestrecke zu fotografieren. Als Models hatten wir Satin Douce und Madeleine dabei. Make Up, Haare und Styling wie immer mit  Christiane Schibblock. Mario Drescher hat mir wieder beim Schleppen und Lichtaufbau geholfen. Außerdem hat er die Making Of Fotos geschossen. Marc Rohde von der Gesellschaft “Theater Altes Hallenbad” Friedberg/Wetterau e.V. hat uns ermöglicht im Hallenbad zu fotografieren und hat alles bestens für uns vorbereitet.

    Trotz der Kälte, in dem seit vielen Jahren leer stehenden Hallenbad, hatten alle viel Spaß beim Shooting und so wurde es schnell 21 Uhr bis wir das Hallenbad verlassen haben. Marc Rohde war so freundlich in unserem Make Up Raum und Garderobe – ich glaube, daß war früher mal eine Gemeinschaftsumkleide – einen Bollerofen zu stellen. Sonst hätte ich wahrscheinlich wochenlang Gänsehaut wegretuschieren müssen.

    Die Gesellschaft der Freunde “Theater Altes Hallenbad” Friedberg/Wetterau e.V. will das unter finanzieller Beteiligung zahlreicher Bürger geschaffene, 1909 eingeweiht, aber 1980 stillgelegt und unter Denkmalschutz stehende historische Jugendstil-Hallenbad in der Haagstrasse in Friedberg sanieren und der Öffentlichkeit für kulturelle Veranstaltungen zugänglich machen.

  • Wohnanlage Hohemarkstrasse

    Bild 1 von 16

    Während des vergangenen Wochenendes habe ich mich intensiv mit sozialdokumentarischer Fotografie beschäftigt. Im Rahmen eines Workshops zusammen mit Andreas Reeg haben wir in Frankfurt in der Wohnanlage Hohemarkstrasse der Praunheimer Werkstätten fotografiert.

    Die Intention der Sozialfotografie bewegt sich in der Regel zwischen emphatischer Dokumentation und konkretem Aufzeigen gesellschaftlicher Ungleichheit. Trotz unterschiedlichster Bildauffassung und Bildgestaltung haben die Arbeiten aller Fotografen in diesem Genere eines gemeinsam: Außenseiter und soziale Randgruppen werden nicht als exotisches Etwas, sondern in teilnehmender Beobachtung porträtiert. Die Fotografen zeigen z. B. Armut oder Behinderung nicht als Makel. Sie geben den Benachteiligen der Gesellschaft ihr individuelles Gesicht und ihre Würde zurück.

    Die bekanntesten Beispiele der Sozialfotografie kommen aus der fotografischen Praxis der Farm Security Administration in USA. Für diese fotografierten bekannte Fotografen, wie Walker Evans und Dorothea Lange.

    An dieser Stelle möchte ich auch noch auf ein Buch von Andreas Reeg mit dem Titel “Knechte und Mägde” aufmerksam machen, das mir gut gefällt und sehr einfühlsam fotografiert ist.

    Die Praunheimer Werkstätten bestehen seit 82 Jahren und sind eine gemeinnützige Einrichtung in der Behindertenhilfe in Frankfurt am Main. Menschen mit geistiger Behinderung in unsere Gesellschaft zu integrieren, ist das Ziel dieser Organisation. Betreuung, Ausbildung und Beschäftigung sollen benachteiligten Menschen dabei helfen, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können.

    Die Wohnanlage Hohemarkstrasse ist eine Wohneinrichtung der Praunheimer Werkstätten und befindet sich im Stadtteil Niederursel in einer ruhigen Wohngegend. Die zwei Wohngruppen, in der 27 Menschen leben, verteilen sich auf vier Stockwerke. Jedes Stockwerk verfügt über sanitäre Räume und eine Wohnküche für fünf bis acht Bewohner.

    Ich habe die Atmosphäre und das Miteinander in der Wohnanlage als sehr freundlich, ruhig und angenehm empfunden. Man spürt eine positive und lebensbejahende Grundstimmung, die sicher allen Bewohnern dort ein sehr einvernehmliches Leben miteinander ermöglicht.

  • Lieblingsmonate von Jugendlichen

    Mir macht es immer wieder viel Spaß, mich von Zeit zu Zeit mal etwas treiben zu lassen und in der eigenen Fotobuch-Bibliothek zu stöbern. Da diese über die Jahre ganz schön angewachsen ist, kann ich mich darin schon mal echt verlieren und die Zeit dahin laufen lassen.

    Dabei bin ich jetzt auf einen Kalender gestoßen, der tief in meiner Bibliothek vergraben war und den ich 2007 für das Bethanien Kinder- und Jugenddorf in Eltville fotografiert habe.
    Meine Ausgangsidee damals war, daß jeder Jugendliche, der sich für das Projekt fotografieren lassen wollte, sich seinen Lieblingsmonat aussucht und auf seinem Kalenderblatt sagt, warum gerade dies sein Lieblingsmonat ist.

    Der Kalender wurde damals an Freunde und Förderer des Jugenddorfes verschenkt und über den regionalen Buchhandel verkauft. Darüberhinaus gab es eine Outdoor-Ausstellung auf dem Gelände des Jugenddorfes mit Bildtafel in der Größe 75 x 75 cm.

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