• Es geht höher am Frankfurter Flughafen

    Das dreieckige Bürogebäude “Alpha Rotex” mit 16 Etagen befindet sich am westlichen Rand des Areals Gateway Gardens unweit von Terminal 2 am Flughafen Frankfurt. Es wird gemeinsam von Groß & Partner und OFB Projektentwicklung nach einem Entwurf des namhaften Büros Jo.Franzke Architekten errichtet. Mit einer Höhe von rund 68 Metern bildet es den höchsten Baukörper am Frankfurter Flughafen und setzt einen deutlichen städtebaulichen Akzent. Die Grundform des Gebäudes bildet ein Dreieck mit abgerundeten Ecken – die Gebäudeflügel rotieren raffiniert um den Gebäudekern und lassen fünf etwa 30 Meter hohe Wintergärten sowie eine 30 Meter hohe repräsentative Eingangshalle entstehen. Die einzelnen Schenkel des Grundrisses sind flexibel in Büroeinheiten unterteilbar und werden durch großzügige Wintergärten, ein Betriebsrestaurant und eine Konferenzzone im Erdgeschoss komplettiert. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant.

    Alpha Rotex verfügt insgesamt über eine Mietfläche von rund 23.000 m². DB Schenker bezieht davon — mit fast 500 Mitarbeitern — rund 15.000 m². Für die Etagen 1 bis 5 bestehen noch Anmietmöglichkeiten.

    Der Panoramablick vom höchsten Bauwerk in der Airport City Frankfurt ist überwältigend. Im Südwesten erschließt sich ein einzigartiger Blick über den gesamten Flughafen und im Nordosten reicht das Auge über den Stadtwald bis zur Skyline Frankfurts. Schaut man aus dem Südostflügel von Alpha Rotex sieht man, wie der neue Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens stetig mit weiteren Neuansiedlungen um seinen zentralen Park wächst.

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  • …und das ewige Leben

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Wenn man Nasenspitze an Nasenspitze mit einem Wildschwein steht, der Fuchs reglos in einer roten Kiste liegt und die Wand voller Tierköpfe und Trophäen hängt, dann befindet man sich in den Räumen eines Tierpräparators.
    Ein Tier so naturgetreu wie möglich in seiner Erscheinung wieder zu geben, ist wohl die größte Herausforderung bei diesem Handwerk. Durch Geduld und präzise Arbeit wird dem prunkvollen Geweih vom Herrn Jäger ein Platz an der Trophäenwand gesichert. Aber auch Frau Tierliebhaber kann ihr unersetzbares Haustier für die Ewigkeit präparieren lassen.

    Eine Bildstrecke, die den interessanten Tagesablauf eines Tierpräperators erzählt.

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  • Moderne Dokumentarfotografie

    1. Versuch einer Definition der Dokumentarfotografie

    Dokumentarfotografie ist eine Einstellung gegenüber der Welt mit unbedingtem Interesse für Menschen, Dinge, für Vorgänge und Strukturen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen.
    Dokumentarfotografie ist ein Begriff, der sich heute immer mehr einer festen umrissenen Definition entzieht. Ein weites Spektrum wird abgedeckt, das sowohl Anlehnung in der angewandten als auch in der künstlerischen Fotografie sucht. Dokumentarfotografie zielt im Zeitalter der neuen Medien mehr auf die unterschiedlichsten Publikationsmöglichkeiten, online sowie offline. Sie ist also auch aus dieser Sicht schwer in einen allgemein gültigen Begriff eingrenzbar, zumal auch immer mehr Bewegtbildelemente in dieses Genre Einzug halten.
    Mit der Kamera etwas vor dem Verschwinden und Vergessen festzuhalten oder Aufmerksamkeit für bestimmte Vorgänge, Entwicklungen und Dinge zu erreichen, ist der ursprüngliche Gedanke der Dokumentarfotografie.
    Moderne, ehrliche und menschliche Dokumentarfotografie ist der Versuch, zu verstehen, was die Menschen tuen, was sie bewegt und warum sie es so machen oder was ihre speziellen Lebensumstände bestimmt, beeinträchtigt oder lebenswert macht. Für gute Dokumentarfotografie sind wir Fotografen vorbereitet, haben das Umfeld erkundet und sind bemüht das Terrain und die Stimmung intensiv kennenzulernen und hintergründiges aufzudecken sowie dem Betrachter neue Einsichten zu bieten. Es wird nicht politisch fotografiert, sondern es entstehen Dokumente und nicht Meinungen.

    2. Unser Selbstverständnis zur Dokumentarfotografie

    Wir fotografieren aus Leidenschaft und mit einem inhaltlichen Interesse an der Welt. Es sind die Menschen, ihr Umfeld, ihr Leben, ihre Geschichten, ihre Unternehmungen und Tätigkeiten, die uns faszinieren und die wir festhalten. Unsere Fotografie mit persönlichem Blick, vielseitigen Perspektiven und authentischer Grundhaltung ist kommunikativ und ermöglicht dem Betrachter die Welt verständnisvoller und transparenter zu sehen, ihn zu interessieren oder aufzurütteln.
    Dokumentarfotografie, im Gegensatz zur rein künstlerischen Fotografie, ist unser persönliches Anliegen. Wir zeigen, was wir vor Ort mit der Kamera sehen, was uns mitnimmt wenn wir unterwegs sind. Unser Blick richtet sich auf das, was ohne Aufhebens geschieht, sich im Alltagsgeschehen oder in ritualisierten Abläufen unsichtbar gemacht hat, dass es der Wahrnehmung entgleitet, aber dennoch eine Bedeutung, Wert oder Symbolik beinhaltet, die nicht verloren gehen sollte.

    3. Die wesentlichsten Merkmale zur Erkennbarkeit guter Dokumentarfotografie

    Fotografieren ist die bildmäßige Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Welt. Eine Geschichte in Bildern soll die Fähigkeit haben, dem Betrachter Einblicke in einen Ausschnitt der Welt zu bieten, den er selbst sonst wohl nie so erfahren würde oder ihm eine ganz neue Sichtweise nahe bringt. Fremdartiges kann dadurch für den Betrachter verständlich werden, im Sinne der Aufklärung und Reflexion oder einfach nur zur lebendigen Unterhaltung.
    Ziel einer engagierten und relevanten Dokumentarfotografie ist es, Zusammenhänge aufzudecken und Dinge sichtbar zu machen. Die Reduktion auf das Bild hilft uns bei der Wahrnehmung. Dabei kann die Bildsprache den Betrachter ruhig auch mal verblüffen, ihn aufrütteln oder anregen. Sie sollte Tiefe vermitteln und das Gesehene verdichten.

    4. Eine Art Fazit

    Die Dokumentarfotografie ist in sich kein homogenes Genre mehr, das nach bestimmten Grundparametern funktioniert, die benannt werden könnten und die ermöglichen, eine dokumentarische Fotografie klar von anderen fotografischen Produktionen zu unterscheiden.
    Die wechselseitigen Beeinflussungen durch die inszenierte oder künstlerische Fotografie sind in einigen Arbeiten der Dokumentarfotografie heute ganz offensichtlich. Die Grenzen der fotografischen Darstellung und Ästhetik, immer öfter hingewendet zu einer Corporate-, Werbe- und Modefotografie, werden immer häufiger überschritten. Wie weit das dem ursprünglichen dokumentarischen Grundgedanken widerspricht, wäre eine separate Diskussion wert.
    Multimediale Bewegtbildkomponenten werden noch stärker Einzug in die Dokumentarfotografie finden und dem Betrachter intensivere, emotionalere Zugänge der dargestellten Geschichte ermöglichen.

  • Bringt Licht ins Dunkle

     

    Ein Lichtblick kommt. Die Tage werden wieder länger. Die Welt erhebt sich aus der dunklen Jahreszeit. Der Weltuntergang blieb uns erspart. Wir sind gespannt auf alles, was da kommt.

    Modernen Sulpturen gleich, ragen die monolitisch anmutenden Gebäude in den regenverhangenen Himmel an diesem dunklen Winternachmittag. Gesehen in Düsseldorf am Rhein.

  • Das ist Frankfurt am Main

     

    Samstag Morgen. Ein kalter Wintertag ohne Schnee. Die frühen Weihnachtseinkäufer sind unterwegs. Shoppingerlebnisse zum Wochenende. Das ist Boomtown Frankfurt. Überall wird gebaut, erneuert und verschönert. Ein neuer Rekord der Einwohnerzahl ist erreicht. Die 700.000 sind geknackt. Baukräne die neuen Skulpturen der Stadt.

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  • Wir stechen in See

    Komm mit zum Meer, um auf ein Schiff zu gehen und in die weite Welt zu sehen. Wir blicken in den Sturm und gehen auf Kurs, um neues Land zu sehen. Ferne Welt wir kommen, um Deine Lichter zu sehen…

    Gesehen auf der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.