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  • Bethanien Kindertagesstätte in Eltville

    Im Bethanien Kinderdorf Eltville auf der Marienhöhe in Eltville ist Ende letzten Jahres die neue Bethanien Kindertagesstätte mit 40 Krippenplätzen für Kinder ab sechs Monaten eröffnet worden. Auf über 2.500 Quadratmetern ist hier eine neue Kinderkrippe entstanden. Der Besuch ist für Kinder bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres möglich.
    Wir haben dort im Februar einen Tag verbracht, um mit Foto und Video das bunte Leben in diesen schönen neuen Räumen einzufangen. Daraus ist eine etwa 2minütige Multimedia Story entstanden, die nun vom Bethanien Kinder- und Jugenddorf als Imagefilm genutzt wird.

     

  • Kinderdorfmutter

    In den Bethanien Kinder- und Jugenddörfern wohnen einzelne Kinderdorffamilien mit jeweils 7-8 Kindern. Im Kinderdorf Eltville sind es vier Familien und vier Gruppen. Wir hatten Gelegenheit, eine der Kinderdorfmütter, Frau Susanne Lange, zu begleiten und konnten dabei feststellen, wie wichtig ihre verantwortungsvolle Tätigkeit für die Kinder und für unsere Gesellschaft ist.
    Der Film zeigt, wie Susanne Lange ihren Tag mit den vielen, ihr anvertrauten Kindern bewältigt und aus welcher Motivation sie dafür die Kraft für ihre Tätigkeit schöpft. Dabei vermittelt sie den Kindern ein möglichst normales Leben mit der Geborgenheit einer ganz normalen Familie und unterstützt sie gleichzeitig in der Vorbereitung auf ein glückliches, erfülltes eigenes Leben.

    Ein Recruiting-Video für die Bethanien Kinder- und Jugenddörfer.

     

     

  • Wo die wilden Kerle rösten

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Die traditionsreiche Kaffeerösterei Kurukhaveci Mehmet Efendi gibt es seit über 145 Jahren in Istanbul am historischen Gewürzmarkt. Dort wird der traditionelle Türkische Kaffee geröstet, gemahlen und abgepackt verkauft. Mittlerweile hat sich die kleine Rösterei am Gewürzmarkt, die immer noch in Familienbesitz ist, zu einem internationalen Unternehmen entwickelt und expandiert europaweit. Es wird schätzungsweise 1 Tonne Kaffee pro Woche, allein in der kleinen Rösterei in Istanbul verarbeitet und verkauft. Daher kommt es nicht selten vor, dass man für ein Päckchen des begehrten Getränks erst einmal Schlange, am überfüllten Basar stehen muss.
    Türkischer Kaffee zeichnet sich durch seine besondere Herstellung und Zubereitung aus. Weshalb der hohe Gehalt an fein gemahlenem Kaffeesatz in der Tasse, charakteristisch für das orientalische Getränk ist.
    Neben dem Türkischen Kaffee werden auch weitere Spezialitäten wie Kakao, Espresso und Filterkaffee im Sortiment angeboten.
    Selbst der ehemalige große türkische Präsident Atatürk, kaufte seinen Kaffee in der kleinen Rösterei Mehmet Efendi ein.
  • …und das ewige Leben

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Wenn man Nasenspitze an Nasenspitze mit einem Wildschwein steht, der Fuchs reglos in einer roten Kiste liegt und die Wand voller Tierköpfe und Trophäen hängt, dann befindet man sich in den Räumen eines Tierpräparators.
    Ein Tier so naturgetreu wie möglich in seiner Erscheinung wieder zu geben, ist wohl die größte Herausforderung bei diesem Handwerk. Durch Geduld und präzise Arbeit wird dem prunkvollen Geweih vom Herrn Jäger ein Platz an der Trophäenwand gesichert. Aber auch Frau Tierliebhaber kann ihr unersetzbares Haustier für die Ewigkeit präparieren lassen.

    Eine Bildstrecke, die den interessanten Tagesablauf eines Tierpräperators erzählt.

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    Igelhausen – Winterparadies für Langschläfer

  • Igelhausen – Winterparadies für Langschläfer

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    “Oh nein! Was läuft uns denn da vor die Füße?”, so oder so ähnlich, könnte es schon öfters ab Herbstbeginn in Deutschland geklungen haben, wenn wir auf einen herum watschelnden Igel stoßen.

    Es ist Herbst. Wir gehen durch das schöne Nebelwetter spazieren und genießen die goldene Herbstzeit, die uns den bevorstehende Winter verkündet. Auf dem Heimweg passiert es dann. Ein kleiner, runder stacheliger Ball, eventuell mit Anhang, spaziert uns schnurstracks entgegen, durchstöbert unsere Gärten oder verirren sich vor unsere herumfahrenden Autos.

    In dieser Jahreszeit kommt der Igel aus vielen verschiedenen Winkeln auf uns zu. Auf der Suche nach Futter und Unterkunft kennt er keine Scheu. “Er muß einiges an Gewicht zulegen, um bequem den Winterschlaf zu überstehen und sich einen Schlafplatz suchen.”, erklärt die ehrenamtliche, seit vielen Jahren erfahrene Igelpflegerin Frau Heike Phillips vom Igelhaus Laatzen

    Ab September haben deutschlandweit unzählige Igelauffangstationen Hochbetrieb. Sie kümmern sich um gebrachte und gefundene Tiere, die dann in speziell für den Winter ausgestatteten Boxen, überwintern können.

    Duzende ehrenamtliche Engagierte kümmern täglich sich um die Igel. Sie werden nicht nur gefüttert, sondern auch medizinisch versorgt, gewogen, Wurmkur und warme Anti-Parasiten-Bäder inklusive.

    Doch es kommt immer wieder vor, daß wir versuchen diese kleinen possierlichen Tiere selber zu versorgen und für den Winter in den Keller stecken, damit sie dort “in Ruhe” überwintern können. Solch fatale Entscheidungen, kosten dem Igel oft am Ende oder schon zu Anbeginn unseres Helfersyndroms das Leben. Es fehlen uns schlicht und einfach die notwenigen Informationen, um den Igel artgerecht zu pflegen und sicher über den Winter zu bringen.

    Unzählige “Igelhäuser”, private Initiativen und Tierschutzverbände, sind auf solche Fälle in der Saison vorbereitet und geben gerne Auskunft, wie Sie auch Ihren gefundenen Igel sicher und artgerecht über den Winter bringen.

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  • Wie kommt die Forelle in den Westerwald?

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Die Fischbestände der Weltmeere sind massiv bedroht. Bis zu 16 Kilogramm Fisch landen jährlich pro Kopf auf deutschen Tellern. Discount-Supermärkte bieten tiefgefrorenen „frischen“ Fisch in Hülle und Fülle und die Verbraucher greifen tüchtig zu. Die industrielle Fischerei ist Verursacher der drastisch sinkenden Fischbestände im Meer und beliefert vorwiegend die umsatzstarken Discount-Märkte. Es gibt jedoch auch „heilende“ Alternativen, die dem Verbraucher wirklich frischen Fisch anbieten, nachhaltig züchten und somit die Meere vor dem Überfischen hoffentlich bewahren können.

    Eine solche Wahlmöglichkeit bietet Hans Hartmann. Er betreibt schon in dritter Generation eine Fischerei als Teichwirtschaft in Rehe, im beschaulichen Westerwald. Und genau mit so einer traditionellen und naturbelassenen Fischgewinnung bietet er eine vielversprechende Alternative gegenüber der industriellen Fischerei. Er trägt somit nicht nur zur Sicherung des Erhalts eines gesunden Fischbestands der Meere bei, sondern garantiert seinen Kunden auch noch einen wirklich frischen Fisch und bedenkenlosen Verzehr aus nachhaltig bewirtschafteter Aufzucht. In ausgewogener und artgerechter Haltung werden bei ihm hauptsächlich Bachforellen und die artverwandten Regenbogenforellen, im Volksmund auch als Lachsforellen bekannt, sowie Saiblinge gezüchtet.

    Bei derartiger naturbelassener Haltung dauert eine Zuchtperiode nicht selten länger als 1,5 Jahre. Anfangs besteht die große Herausforderung darin, die Fische im Aufzuchtbecken zu einer kräftigen und gesunden Population heranzuziehen. Da die Becken im bestimmten Sauerstoff- /Dunkelheitverhältnis stehen und regelmäßig von Laichresten gesäubert werden müssen, verlangt dies eine besondere Aufmerksamkeit. In vielen langwierigen Einzelschritten folgt dann bei älteren Fischen die Übersiedlung ins Freie in entsprechned größere Teiche. Der Fischer muss dann darauf achten, dass seine Population von saisonbedingten Feinden wie den Reihern, Kormoranen, Füchsen oder weiteren größeren Greifvögeln nicht dezimiert oder gar leergefischt wird.

    Hans Hartmann: “Fischzucht bedeutet heute für mich noch genau das Gleiche, wie auch damals schon meinem Großvater, der die Teichwirtschaft in Betrieb setzte: Es ist für mich als verantwortungsvoller Unternehmer wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Ethik und Ökonomie zu finden und mit Geduld und Sorgfalt die Aufzucht der Fische zu betreiben, um dem Verbraucher einen frischen, auf ethischer Basis aufgezognen Fisch zu einem fairem Preis anbieten zu können”.

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