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  • …und das ewige Leben

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Wenn man Nasenspitze an Nasenspitze mit einem Wildschwein steht, der Fuchs reglos in einer roten Kiste liegt und die Wand voller Tierköpfe und Trophäen hängt, dann befindet man sich in den Räumen eines Tierpräparators.
    Ein Tier so naturgetreu wie möglich in seiner Erscheinung wieder zu geben, ist wohl die größte Herausforderung bei diesem Handwerk. Durch Geduld und präzise Arbeit wird dem prunkvollen Geweih vom Herrn Jäger ein Platz an der Trophäenwand gesichert. Aber auch Frau Tierliebhaber kann ihr unersetzbares Haustier für die Ewigkeit präparieren lassen.

    Eine Bildstrecke, die den interessanten Tagesablauf eines Tierpräperators erzählt.

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    Igelhausen – Winterparadies für Langschläfer

  • Igelhausen – Winterparadies für Langschläfer

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    “Oh nein! Was läuft uns denn da vor die Füße?”, so oder so ähnlich, könnte es schon öfters ab Herbstbeginn in Deutschland geklungen haben, wenn wir auf einen herum watschelnden Igel stoßen.

    Es ist Herbst. Wir gehen durch das schöne Nebelwetter spazieren und genießen die goldene Herbstzeit, die uns den bevorstehende Winter verkündet. Auf dem Heimweg passiert es dann. Ein kleiner, runder stacheliger Ball, eventuell mit Anhang, spaziert uns schnurstracks entgegen, durchstöbert unsere Gärten oder verirren sich vor unsere herumfahrenden Autos.

    In dieser Jahreszeit kommt der Igel aus vielen verschiedenen Winkeln auf uns zu. Auf der Suche nach Futter und Unterkunft kennt er keine Scheu. “Er muß einiges an Gewicht zulegen, um bequem den Winterschlaf zu überstehen und sich einen Schlafplatz suchen.”, erklärt die ehrenamtliche, seit vielen Jahren erfahrene Igelpflegerin Frau Heike Phillips vom Igelhaus Laatzen

    Ab September haben deutschlandweit unzählige Igelauffangstationen Hochbetrieb. Sie kümmern sich um gebrachte und gefundene Tiere, die dann in speziell für den Winter ausgestatteten Boxen, überwintern können.

    Duzende ehrenamtliche Engagierte kümmern täglich sich um die Igel. Sie werden nicht nur gefüttert, sondern auch medizinisch versorgt, gewogen, Wurmkur und warme Anti-Parasiten-Bäder inklusive.

    Doch es kommt immer wieder vor, daß wir versuchen diese kleinen possierlichen Tiere selber zu versorgen und für den Winter in den Keller stecken, damit sie dort “in Ruhe” überwintern können. Solch fatale Entscheidungen, kosten dem Igel oft am Ende oder schon zu Anbeginn unseres Helfersyndroms das Leben. Es fehlen uns schlicht und einfach die notwenigen Informationen, um den Igel artgerecht zu pflegen und sicher über den Winter zu bringen.

    Unzählige “Igelhäuser”, private Initiativen und Tierschutzverbände, sind auf solche Fälle in der Saison vorbereitet und geben gerne Auskunft, wie Sie auch Ihren gefundenen Igel sicher und artgerecht über den Winter bringen.

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  • Wie kommt die Forelle in den Westerwald?

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    Text und Fotografie von Wilma Leskowitsch.

    Die Fischbestände der Weltmeere sind massiv bedroht. Bis zu 16 Kilogramm Fisch landen jährlich pro Kopf auf deutschen Tellern. Discount-Supermärkte bieten tiefgefrorenen „frischen“ Fisch in Hülle und Fülle und die Verbraucher greifen tüchtig zu. Die industrielle Fischerei ist Verursacher der drastisch sinkenden Fischbestände im Meer und beliefert vorwiegend die umsatzstarken Discount-Märkte. Es gibt jedoch auch „heilende“ Alternativen, die dem Verbraucher wirklich frischen Fisch anbieten, nachhaltig züchten und somit die Meere vor dem Überfischen hoffentlich bewahren können.

    Eine solche Wahlmöglichkeit bietet Hans Hartmann. Er betreibt schon in dritter Generation eine Fischerei als Teichwirtschaft in Rehe, im beschaulichen Westerwald. Und genau mit so einer traditionellen und naturbelassenen Fischgewinnung bietet er eine vielversprechende Alternative gegenüber der industriellen Fischerei. Er trägt somit nicht nur zur Sicherung des Erhalts eines gesunden Fischbestands der Meere bei, sondern garantiert seinen Kunden auch noch einen wirklich frischen Fisch und bedenkenlosen Verzehr aus nachhaltig bewirtschafteter Aufzucht. In ausgewogener und artgerechter Haltung werden bei ihm hauptsächlich Bachforellen und die artverwandten Regenbogenforellen, im Volksmund auch als Lachsforellen bekannt, sowie Saiblinge gezüchtet.

    Bei derartiger naturbelassener Haltung dauert eine Zuchtperiode nicht selten länger als 1,5 Jahre. Anfangs besteht die große Herausforderung darin, die Fische im Aufzuchtbecken zu einer kräftigen und gesunden Population heranzuziehen. Da die Becken im bestimmten Sauerstoff- /Dunkelheitverhältnis stehen und regelmäßig von Laichresten gesäubert werden müssen, verlangt dies eine besondere Aufmerksamkeit. In vielen langwierigen Einzelschritten folgt dann bei älteren Fischen die Übersiedlung ins Freie in entsprechned größere Teiche. Der Fischer muss dann darauf achten, dass seine Population von saisonbedingten Feinden wie den Reihern, Kormoranen, Füchsen oder weiteren größeren Greifvögeln nicht dezimiert oder gar leergefischt wird.

    Hans Hartmann: “Fischzucht bedeutet heute für mich noch genau das Gleiche, wie auch damals schon meinem Großvater, der die Teichwirtschaft in Betrieb setzte: Es ist für mich als verantwortungsvoller Unternehmer wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Ethik und Ökonomie zu finden und mit Geduld und Sorgfalt die Aufzucht der Fische zu betreiben, um dem Verbraucher einen frischen, auf ethischer Basis aufgezognen Fisch zu einem fairem Preis anbieten zu können”.

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  • Fotoshooting BUDNI in Hamburg

    0 Fotoshooting BUDNI in Hamburg

    Die Agentur HanseArt hat für die norddeutsche Drogeriemarkt-Kette BUDNI eine neue HR-Kampagne mit dem Slogan “So gut wie ich!” entwickelt. Dazu sollen u.a. entsprechende Personlanzeigen und Personalimageanzeigen geschaltet werden. Vor kurzem haben wir dafür in Hamburg 24 Mitarbeiter/innen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor ihrem typischen Arbeitshintergrund fotografiert. Diese Fotos werden an prominenter Stelle zur emotionalen Ansprache in den Anzeigen verwendet.

  • Mannschaftsfoto DFB Frauen-Nationalmannschaft

    0 Mannschaftsfoto DFB Frauen Nationalmannschaft

    Making Of Audio Slideshow zum Fotoshooting des neuen Mannschaftsfotos der DFB Frauen-Nationalmannschaft.

    Im Januar waren wir zu einem zweitägigen Fotoshooting mit der DFB Frauen-Nationalmannschaft im Düsseldorfer Hilton Hotel. Das zweiminütige Video gibt hier ein paar Eindrücke zum Fotoshooting für das Mannschaftsfoto mit den Nationalspielerinnen wieder.

    An diesen zwei Tagen haben auch die neuen Fotos für den DFB-Fanshop und die Spielerinnenportraits für die Panini-Karten fotografiert.

  • Ein Dorf in unserer Zeit – Audio Slideshow

    0 Ein Dorf in unserer Zeit   Audio Slideshow

     

    Zu meinem Buch “Ein Dorf in unserer Zeit” gibt es hier jetzt auch noch eine 6minütige Audio Slideshow – Viel Spaß beim Anschauen und Zuhören!

    Es ist eine Schönheit, die am Ufer liegt. Das warme Rot der Backsteinhäuser, das kräftige Grün der Wiesen, die weißen Rinder, die am Flussufer grasen, ergeben ein idyllisches Bild. Genau solch ein hinreißendes Motiv würde man sich aussuchen, um das ideale Dorf zu illustrieren,
    Karthane heißt das Flüsschen, als sei es eine antike Tragödin, dabei mumelt es nur eilig durch die Wiesen in Richtung Elbe. Die Schönheit ist Klein Lüben, ein Ortsteil von Bad Wilsnack im Nordwesten Brandenburgs. Gelegen so ungefähr in der Mitte der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin, in der Prignitz, unweit der Mündung der Havel in die Elbe. Das ganze Gebiet um Bad Wilsnack ist Teil des “Bioshärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg”, mit anderen Worten: hier ist es richtig schön, und das kilomenterweit, denn das Land ist flach, sandig, übersichtlich.

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  • Audio Slideshow Businessfotografie

    0 Audio Slideshow Businessfotografie

     

    In dieser Audio-Slideshow zeige ich ein paar der Ergebnisse eines Shootings in der Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei aclanz. Die Kanzlei aclanz betreut Mandate vor allem im Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht sowie Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht. Dabei vertritt aclanz die Interessen seiner Mandanten vor Gericht, in Schiedsverfahren, bei Wirtschaftsmediationen und betrieblichen Einigungsstellen.
    Wir haben in der Kanzlei verschiedene Businessportraits in unterschiedlichen Einstellungen fotografiert sowie einige Interieur-Aufnahmen gemacht. Um letztere etwas lebendiger und atmosphärischer zu gestalten, haben wir mit viel Bewegungsunschärfen gearbeitet. Die Fotos sollen für die Homepage der Kanzlei sowie für Printmedien zu Werbezwecken verwendet werden.

  • SedCard-Shooting mit Alexandra

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    Fotoshooting für Sedcard-Fotos mit Model Alexandra aus Wiesbaden hatten wir vergangene Woche im Alten Hallenbad Friedberg. Es ist immer wieder klasse, in diesem historischen Gemäuer zu fotografieren. Auch diese Mal entdeckten wir wieder neue Blickwinkel, um unser Model interessant in Szene zu setzen.

    Wie immer hatte ich Unterstützung im bewährten Team mit Visagistin Christiane und Assistent Mario.

    Das alte Hallenbad ist ein durch und durch kaltes Gebäude, so dass wir wieder gelegentlich zum Aufwärmen nach draußen gehen mußten. Unser Model hat trotz, teilweise leichter Bekleidung, gut und geduldig durchgehalten.

    Nach dem Shooting gab es dann was zum Aufwärmen im nahegelegenen Stadtcafe.

  • Bürgermeister in Deutschland

    Dr. Petra Roth, Oberbürgermeisterin Frankfurt am Main

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    Bürgermeister deutscher Großstädte habe ich in den letzen Jahren einige fotografiert. In der untenstehenden Galerie gibt es eine Auswahl davon anzuschauen. Bei allen Shootings war unser Augenmerk stets darauf gerichtet, möglichst eine Location zu finden, in der der Bürgermeister bisher noch nicht fotografiert wurde. Alle Arbeiten sind in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Schibblock aus Bad Soden entstanden.

  • Bethanien Fotoausstellung 50 Jahre – 50 Köpfe

    Die Bethanien Kinder- und Jugenddörfer sagen folgendes zu diesem Projekt: “Mit dieser Ausstellung möchten wir, die Bethanien Kinder- und Jugenddörfer, vor allem eins tun: die zu Wort kommen lassen, für die die Kinderdörfer seit mehr als 50 Jahren da sind.”

    “Immer wieder werden wir in den Kinderdörfern gefragt: „Was wird denn aus den Kindern, wenn sie das Kinderdorf verlassen?“ Wieder andere fragen uns: “Seid ihr denn erfolgreich in Eurer Arbeit? Bringt das wirklich etwas?“

    Es stellt sich die Frage, was ist Erfolg? Die gute Note in der Schule? Ein Ausbildungsplatz, ein Arbeitsplatz? Ist die Frage nach Erfolg eigentlich die richtige Frage? Müssen wir nicht vielmehr mit dem Leben selber antworten? Und können diese Antworten nicht die Betroffenen mit ihrem Zeugnis viel besser, ehrlicher und authentischer geben? 

    Aus diesem Grund kommen in unserer Ausstellung die ehemaligen Kinder und Jugendlichen vor. Im Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre hat der Frankfurter Fotograf Uwe Nölke im Auftrag der Bethanien Kinderdörfer mit Ehemaligen aus allen Jahrgängen und Altersschichten Gespräche geführt und mit Ihnen zusammen aussagekräftige Portraits geschaffen. Mit ihrem Namen, ihrem Alter zum Zeitpunkt des Portraits (2005), ihrem Beruf, ihrem Bildnis und einem wichtigen Kernsatz stellt sich jede und jeder einzelne der 50 Ehemaligen vor. Das kleinere Foto zeigt ein Bild aus der Zeit, in der das Kind im Kinderdorf gelebt hat. Es weist auf die Vergangenheit hin, die allen dargestellten Biografien gemeinsam ist: diese 50 heute erwachsenen Menschen verbrachten eine mehr oder weniger lange Zeit, einen wichtigen Abschnitt ihrer Kindheit in einem unserer Bethanien Kinderdörfer.

    In wenigen Eindrücken zeigt jede/jeder Portraitierte zunächst das eigene Leben heute, dann aber auch die je eigene, ganz persönliche Verbindung zum Kinderdorf. Es geht nicht daraus hervor, wann oder warum er oder sie ins Kinderdorf gekommen ist und wie lange er oder sie im Kinderdorf war. Es geht um die Bedeutung eines Lebensabschnitts, der nur ansatzweise und schlaglichtartig beleuchtet werden kann. Der Betrachter bleibt mit den fehlenden Teilen alleine. So wie wir vom anderen immer nur einen Teil wissen, sehen und verstehen können. 

    Wir zeigen diese Bilder, damit die Menschen im Vordergrund stehen, für die das Bethanien Kinderdorf da war und da sein möchte.

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