All posts in Dokumentarfotografie

  • Wer fährt da über Frankfurt?

    482  848x360 luftschiff frankfurt Wer fährt da über Frankfurt?

    Zum 150jährigen Jubiläum trägt das Bayer-Luftschiff die Unternehmensmission “Science for a better life” in die ganz Welt. Heute zu Gast in Frankfurt, fuhr es entlang der Skyline über die Innenstadt. Wegen der Thermik und den Windverhältnissen kann das Luftschiff, das im Prinzip wie ein steuerbarer Heißluftballon funktioniert, nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden in die Luft gehen. Daher standen wir schon um 6 Uhr oben auf dem Main Tower, um für die Bayer AG das Luftschiff mit unserer beeindruckenden Frankfurter Skyline zu fotografieren.

  • Lebendige Eventfotografie

    0 Lebendige Eventfotografie


    Das Zitat eines Kriegsfotografen mag in diesem Zusammenhang vielleicht etwas unpassend erscheinen, aber wir stimmen mit Robert Capa (Magnum Fotograf 1913-1954) überein, wenn er sagt “Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht nah genug dran.” Das gilt ganz besonders für eine authentische, lebendige und emotionale Eventfotografie, bei der der Bildbetrachter das Gefühl hat, er sei mitten drin.

    Fotografisch lehnt sich Eventfotografie sehr nahe der hochwertigen Reportage- und Dokumentarfotografie an. Die Motivvielfalt umfasst den gesamten Spannungsbogen einer guten Reportage, bzw. der üblichen Einstellgrößen, die man auch vom Film kennt. Es gibt Übersichtsaufnahmen, die in das Geschehen oder den Ort einführen. Dazu unterschiedliche Großaufnahmen Nahaufnahmen, Details usw. mit interessanten Momenten oder Perspektiven, die den Eventverlauf spannend dokumentieren.

    Je nach Größe des Events entstehen ca. 5% Fotos mit Übersichten und Totalen. Das können z. B. voll besetzte Vortragssäle sein, Menschen in interessanter Lichtstimmung der Location usw., 25 bis 30% sind Nahaufnahmen, Detailaufnahmen und Close Ups, die einzelne Teilnehmer herausgreifen, eine intensive Interaktion zwischen Teilnehmern zeigen oder z.B. etwas symbolisches aufgreifen. Etwa 70% der Aufnahmen sind aus dem Bereich Halbtotale und Halbnah, in unterschiedlichen Situationen, Perspektiven und Bildausschnitten.

    Bei Businessevents geht es um Menschen, Aktionen, Information, Team Building, Präsentationen, Workshops, Unterhaltung und Networking, Fachausstellungen, Ehrungen von Mitarbeitern oder Partner sowie gesellschaftlichen Abendveranstaltungen.

    Eine gute Eventfotografie widerspiegelt das besondere Erlebnis der Beteiligten; dokumentiert für den Veranstalter den großartigen Erfolg seines Events und gibt ihm Bilder an die Hand für seine interne und externe Kommunikation; ermöglicht Eventagenturen mit emotionalen Fotos neue Kunden zu gewinnen; stellt die Teilnehmer und insbesondere die offiziellen Protagonisten in einem vorteilhaften Szenario dar; vermittelt in welcher außergewöhnlichen Atmosphäre die Veranstaltung durchgeführt wurde und hat für alle abgebildeten Personen einen hohen Erinnerungswert.

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  • Baudokumentation mit Foto und Video

    0 Baudokumentation mit Foto und Video

     

    Die Kombination unserer Spezialisierung aus Menschenfotografie und Architekturfotografie hat sich über die Jahre für unsere Kunden aus der Immobilienwirtschaft in der Erstellung von vielseitigen und authentischen Baudokumentationen ausgeprägt. Wir unterstützen visuell den gesamten Kommunikations- und Akquisitionsprozess und dies in allen Phasen, vom Baggerbiß bis zum fertigen Gebäude.
    Unsere Kunden schätzen unserer Erfahrung in der Eventfotografie für die Dokumentation der typischen Veranstaltungen wie Baggerbiß, Spatenstich, Grundsteinlegung, Richtfest und Einweihung.

    Bei der Abschlußdokumentation der fertigen Gebäude, wo es eher um die reine Architekturfotografie der Innenräume und Außenansichten geht, entstehen Fotos und Videos in moderner Bildsprache. Wobei wir auch hier stets auf der Suche nach den besonderen Motiven sind.

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  • Es geht höher am Frankfurter Flughafen

    0 Es geht höher am Frankfurter Flughafen

    Das dreieckige Bürogebäude “Alpha Rotex” mit 16 Etagen befindet sich am westlichen Rand des Areals Gateway Gardens unweit von Terminal 2 am Flughafen Frankfurt. Es wird gemeinsam von Groß & Partner und OFB Projektentwicklung nach einem Entwurf des namhaften Büros Jo.Franzke Architekten errichtet. Mit einer Höhe von rund 68 Metern bildet es den höchsten Baukörper am Frankfurter Flughafen und setzt einen deutlichen städtebaulichen Akzent. Die Grundform des Gebäudes bildet ein Dreieck mit abgerundeten Ecken – die Gebäudeflügel rotieren raffiniert um den Gebäudekern und lassen fünf etwa 30 Meter hohe Wintergärten sowie eine 30 Meter hohe repräsentative Eingangshalle entstehen. Die einzelnen Schenkel des Grundrisses sind flexibel in Büroeinheiten unterteilbar und werden durch großzügige Wintergärten, ein Betriebsrestaurant und eine Konferenzzone im Erdgeschoss komplettiert. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant.

    Alpha Rotex verfügt insgesamt über eine Mietfläche von rund 23.000 m². DB Schenker bezieht davon — mit fast 500 Mitarbeitern — rund 15.000 m². Für die Etagen 1 bis 5 bestehen noch Anmietmöglichkeiten.

    Der Panoramablick vom höchsten Bauwerk in der Airport City Frankfurt ist überwältigend. Im Südwesten erschließt sich ein einzigartiger Blick über den gesamten Flughafen und im Nordosten reicht das Auge über den Stadtwald bis zur Skyline Frankfurts. Schaut man aus dem Südostflügel von Alpha Rotex sieht man, wie der neue Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens stetig mit weiteren Neuansiedlungen um seinen zentralen Park wächst.

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  • Moderne Dokumentarfotografie

    1. Versuch einer Definition der Dokumentarfotografie

    Dokumentarfotografie ist eine Einstellung gegenüber der Welt mit unbedingtem Interesse für Menschen, Dinge, für Vorgänge und Strukturen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen.
    Dokumentarfotografie ist ein Begriff, der sich heute immer mehr einer festen umrissenen Definition entzieht. Ein weites Spektrum wird abgedeckt, das sowohl Anlehnung in der angewandten als auch in der künstlerischen Fotografie sucht. Dokumentarfotografie zielt im Zeitalter der neuen Medien mehr auf die unterschiedlichsten Publikationsmöglichkeiten, online sowie offline. Sie ist also auch aus dieser Sicht schwer in einen allgemein gültigen Begriff eingrenzbar, zumal auch immer mehr Bewegtbildelemente in dieses Genre Einzug halten.
    Mit der Kamera etwas vor dem Verschwinden und Vergessen festzuhalten oder Aufmerksamkeit für bestimmte Vorgänge, Entwicklungen und Dinge zu erreichen, ist der ursprüngliche Gedanke der Dokumentarfotografie.
    Moderne, ehrliche und menschliche Dokumentarfotografie ist der Versuch, zu verstehen, was die Menschen tuen, was sie bewegt und warum sie es so machen oder was ihre speziellen Lebensumstände bestimmt, beeinträchtigt oder lebenswert macht. Für gute Dokumentarfotografie sind wir Fotografen vorbereitet, haben das Umfeld erkundet und sind bemüht das Terrain und die Stimmung intensiv kennenzulernen und hintergründiges aufzudecken sowie dem Betrachter neue Einsichten zu bieten. Es wird nicht politisch fotografiert, sondern es entstehen Dokumente und nicht Meinungen.

    2. Unser Selbstverständnis zur Dokumentarfotografie

    Wir fotografieren aus Leidenschaft und mit einem inhaltlichen Interesse an der Welt. Es sind die Menschen, ihr Umfeld, ihr Leben, ihre Geschichten, ihre Unternehmungen und Tätigkeiten, die uns faszinieren und die wir festhalten. Unsere Fotografie mit persönlichem Blick, vielseitigen Perspektiven und authentischer Grundhaltung ist kommunikativ und ermöglicht dem Betrachter die Welt verständnisvoller und transparenter zu sehen, ihn zu interessieren oder aufzurütteln.
    Dokumentarfotografie, im Gegensatz zur rein künstlerischen Fotografie, ist unser persönliches Anliegen. Wir zeigen, was wir vor Ort mit der Kamera sehen, was uns mitnimmt wenn wir unterwegs sind. Unser Blick richtet sich auf das, was ohne Aufhebens geschieht, sich im Alltagsgeschehen oder in ritualisierten Abläufen unsichtbar gemacht hat, dass es der Wahrnehmung entgleitet, aber dennoch eine Bedeutung, Wert oder Symbolik beinhaltet, die nicht verloren gehen sollte.

    3. Die wesentlichsten Merkmale zur Erkennbarkeit guter Dokumentarfotografie

    Fotografieren ist die bildmäßige Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Welt. Eine Geschichte in Bildern soll die Fähigkeit haben, dem Betrachter Einblicke in einen Ausschnitt der Welt zu bieten, den er selbst sonst wohl nie so erfahren würde oder ihm eine ganz neue Sichtweise nahe bringt. Fremdartiges kann dadurch für den Betrachter verständlich werden, im Sinne der Aufklärung und Reflexion oder einfach nur zur lebendigen Unterhaltung.
    Ziel einer engagierten und relevanten Dokumentarfotografie ist es, Zusammenhänge aufzudecken und Dinge sichtbar zu machen. Die Reduktion auf das Bild hilft uns bei der Wahrnehmung. Dabei kann die Bildsprache den Betrachter ruhig auch mal verblüffen, ihn aufrütteln oder anregen. Sie sollte Tiefe vermitteln und das Gesehene verdichten.

    4. Eine Art Fazit

    Die Dokumentarfotografie ist in sich kein homogenes Genre mehr, das nach bestimmten Grundparametern funktioniert, die benannt werden könnten und die ermöglichen, eine dokumentarische Fotografie klar von anderen fotografischen Produktionen zu unterscheiden.
    Die wechselseitigen Beeinflussungen durch die inszenierte oder künstlerische Fotografie sind in einigen Arbeiten der Dokumentarfotografie heute ganz offensichtlich. Die Grenzen der fotografischen Darstellung und Ästhetik, immer öfter hingewendet zu einer Corporate-, Werbe- und Modefotografie, werden immer häufiger überschritten. Wie weit das dem ursprünglichen dokumentarischen Grundgedanken widerspricht, wäre eine separate Diskussion wert.
    Multimediale Bewegtbildkomponenten werden noch stärker Einzug in die Dokumentarfotografie finden und dem Betrachter intensivere, emotionalere Zugänge der dargestellten Geschichte ermöglichen.

  • Ein Dorf in unserer Zeit – Audio Slideshow

    0 Ein Dorf in unserer Zeit   Audio Slideshow

     

    Zu meinem Buch “Ein Dorf in unserer Zeit” gibt es hier jetzt auch noch eine 6minütige Audio Slideshow – Viel Spaß beim Anschauen und Zuhören!

    Es ist eine Schönheit, die am Ufer liegt. Das warme Rot der Backsteinhäuser, das kräftige Grün der Wiesen, die weißen Rinder, die am Flussufer grasen, ergeben ein idyllisches Bild. Genau solch ein hinreißendes Motiv würde man sich aussuchen, um das ideale Dorf zu illustrieren,
    Karthane heißt das Flüsschen, als sei es eine antike Tragödin, dabei mumelt es nur eilig durch die Wiesen in Richtung Elbe. Die Schönheit ist Klein Lüben, ein Ortsteil von Bad Wilsnack im Nordwesten Brandenburgs. Gelegen so ungefähr in der Mitte der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin, in der Prignitz, unweit der Mündung der Havel in die Elbe. Das ganze Gebiet um Bad Wilsnack ist Teil des “Bioshärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg”, mit anderen Worten: hier ist es richtig schön, und das kilomenterweit, denn das Land ist flach, sandig, übersichtlich.

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  • Wohnanlage Hohemarkstrasse

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    Während des vergangenen Wochenendes habe ich mich intensiv mit sozialdokumentarischer Fotografie beschäftigt. Im Rahmen eines Workshops zusammen mit Andreas Reeg haben wir in Frankfurt in der Wohnanlage Hohemarkstrasse der Praunheimer Werkstätten fotografiert.

    Die Intention der Sozialfotografie bewegt sich in der Regel zwischen emphatischer Dokumentation und konkretem Aufzeigen gesellschaftlicher Ungleichheit. Trotz unterschiedlichster Bildauffassung und Bildgestaltung haben die Arbeiten aller Fotografen in diesem Genere eines gemeinsam: Außenseiter und soziale Randgruppen werden nicht als exotisches Etwas, sondern in teilnehmender Beobachtung porträtiert. Die Fotografen zeigen z. B. Armut oder Behinderung nicht als Makel. Sie geben den Benachteiligen der Gesellschaft ihr individuelles Gesicht und ihre Würde zurück.

    Die bekanntesten Beispiele der Sozialfotografie kommen aus der fotografischen Praxis der Farm Security Administration in USA. Für diese fotografierten bekannte Fotografen, wie Walker Evans und Dorothea Lange.

    An dieser Stelle möchte ich auch noch auf ein Buch von Andreas Reeg mit dem Titel “Knechte und Mägde” aufmerksam machen, das mir gut gefällt und sehr einfühlsam fotografiert ist.

    Die Praunheimer Werkstätten bestehen seit 82 Jahren und sind eine gemeinnützige Einrichtung in der Behindertenhilfe in Frankfurt am Main. Menschen mit geistiger Behinderung in unsere Gesellschaft zu integrieren, ist das Ziel dieser Organisation. Betreuung, Ausbildung und Beschäftigung sollen benachteiligten Menschen dabei helfen, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können.

    Die Wohnanlage Hohemarkstrasse ist eine Wohneinrichtung der Praunheimer Werkstätten und befindet sich im Stadtteil Niederursel in einer ruhigen Wohngegend. Die zwei Wohngruppen, in der 27 Menschen leben, verteilen sich auf vier Stockwerke. Jedes Stockwerk verfügt über sanitäre Räume und eine Wohnküche für fünf bis acht Bewohner.

    Ich habe die Atmosphäre und das Miteinander in der Wohnanlage als sehr freundlich, ruhig und angenehm empfunden. Man spürt eine positive und lebensbejahende Grundstimmung, die sicher allen Bewohnern dort ein sehr einvernehmliches Leben miteinander ermöglicht.